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| Für Außenanlagen verwendet man Granit, Sandstein oder Basalt mit natürlichen Unregelmäßigkeiten. Polierte Granit- und Gneissorten, aber auch Travertin- und andere Natursteinfliesen, z.B. aus Marmor, sind Millimeter genau werden als Böden- und Wandbekleidungen oder Treppen verlegt. |
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Marmor ist der wohl vielfältigste Naturstein. Er lässt sich problemlos schneiden. Geschliffener Marmor ist allerdings glatt und nicht rutschfest. Das gilt auch für den Basalt, der eine hohe Dichte und eine glatte Oberfläche aufweist, aber eine deutlich dunklere Oberfläche aufweist. Sandstein ist sehr weich und rutschfest. Gneis ist Granit ähnlich, aber leicht geschiefert. Granit ist hart und haltbar. Farbgebung von Weiß bis Rosa. Fliesen aus Travertin- und poliertem Granit Travertinfliesen sind auch eine Alternative zu den keramischen Fliesen. Der Boden wirkt lebendig, weil keine Fliese der anderen gleicht. Als Platten sind sie fast genauso einfach zu verlegen wie die herkömmlichen Fliesen. Polierte Granitsorten können Sie z.B. auch in Ihren Räumen verlegen. Die Natursteinplatten sind ein edler und attraktiver Bodenbelag, der auch wertsteigernd wirkt. Die Plattenformate haben beispielsweise Größen wie 30 x 30 oder 30 x 60 Zentimeter. Gartenwege und Terrassen aus Natursteinen wirken natürlich was ihren besonderen Reiz ausmacht. Werden sie im Garten auf Wegen oder in geometrischen Mustern, z.B. kreisförmig, verlegt, bilden sie einen spannungsreichen Kontrast zur Natur, zu Bäumen, Beeten und Rasen. Glattpolierte und maßhaltige Natursteine werden gern im Haus eingesetzt. Sie bringen mit ihrer facettenreichen Oberfläche ein Stück Natur ins Haus. Pflegetipp: Granit hingegen braucht speziell geeignete Pflegemittel. Natursteine als Platten, Klinker, Mauersteine oder Blockstufen Sand oder Splitt, Körnung 0/8 Kies, Körnung 0/64 (für Beton) Zement Fugenmörtel Natursteinfliesen Fliesenkleber für Natursteinfliesen (kalkarm oder trasshaltig) Silikon für Naturstein Richtscheit Maurerschnur Wasserwaage Schaufel Rechen Schubkarre Rüttler mit Gummischutzmatte Fäustel mit Schutzkappe grober Besen Zahnkelle Mörtelwanne, Kelle Schwammbrett, Nassschneider, Einscheiben-Schleifmaschine
Außenbereich Als Traggrund für die kubischen Pflastersteine dient feinkörniger Sand. Die mindestens zehn Zentimeter dicke Tragschicht bietet Hohlräume, damit das im Winter gefrierende Wasser die Steine nicht hochdrücken kann. Natursteinplatten hingegen sollten Sie auf einem etwa drei bis fünf Zentimeter starken Granitsplitt- oder Brechsand-Untergrund verlegen. Sand, Splitt oder Brechsand müssen unbedingt frei sein von Eisenpartikeln, und sie dürfen auch keine organischen Verunreinigungen enthalten. Tipp: Oberfläche und Tragschicht verlegen Sie mit einem zweiprozentigen Gefalle vom Haus weg. Palisadenbegrenzung Der geplante Kreis für eine Steinrosette lässt sich einfach konstruieren. Als Unterbau dient ein etwa zehn Zentimeter dickes Sandbett. Auf das Sandbett mit einem Gefalle von zwei Prozent legen Sie den ersten Kranz Granitsteine entlang der gezogenen Kreisumfangslinie aus. Das Gefalle der Pflastersteine kontrollieren Sie mit der Wasserwaage. Bei größeren Flächen arbeiten Sie von der verlegten, verfugten Steinteilfläche aus. Die Fugen der Steinreihen entstehen durch die Unregelmäßigkeiten des Materials. Zum Zentrum hin hauen Sie Steine passgenau zu recht. Ist die komplette Fläche verlegt, wird sie, falls notwendig, mit einem Rüttler verdichtet, mit einen Gummischutz. Die neue Pflasterfläche ist erst nach dem Verfugen voll begeh- und belastbar. Den Fugensand verteilen Sie vor Mauer aus Palisaden bauen Die Maurerarbeiten schließen Sie mit dem Verfullen der unregelmäßigen Fugen ab. Nehmen Sie etwas Mörtel auf die Glättkelle, halten Sie sie vor die Fuge und schieben Sie den Mörtel mit der Fugenkelle kräftig ein. Natursteinfliesen verlegen Unbehandelte Fliesen wie Marmor oder Travertin- müssen Sie vor dem Verfugen mit einem Fleckstopp behandeln. Sonst setzt sich der Fugenmörtel auf der Oberfläche fest. Er ist nur schwer zu entfernen. Die Fugen zwischen den Platten verfüllen Sie vorsichtig mit einer Kunststoffkelle und arbeiten die Fugenmasse mit einem feuchten Schwammbrett ein. Bei gewachsten Böden wie Marmorfliesen folgt nach dem Verfugen noch eine Wachsversiegelung. Tragen Sie Wachs gründlich auf und massieren Sie es mit einer Poliermaschine noch porentief ein. Porta Westfalica, den 03.06.2010 ZUM SEITENANFANG |
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