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70 Traumhäuser, sondern auch aktuelle Themen wie...

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Start > Baukosten/Bauindex > Bauindex05 > Heizölpreise

Entwicklung der Rohölpreise von 1960 -2010

Unsere Heizölpreise sind Tagespreise mit ständigen wechselnden Kursen. Die Preise für Heizöl sind zwar regional immer etwas unterschiedlich, aber Veränderungen auf dem Rohöl Weltmarkt vollziehen sich bundesweit gleichzeitig nach unten oder nach oben.

Regionale Einflüsse, wie extreme Kaufzurückhaltung können die Heizölpreise nur gering beeinflußen. Die Preise unterliegen vielen Ursachen wie

  • Preisaufschläge durch Spekulanten, bzw. Preisabschläge durch Gewinnmitnahmen
  • Fundamentale Nachrichten
  • Geopolitische Faktoren wie der Atomkonflikt mit dem Iran und Spannungen zwischen der Türkei und den Kurden im Irak
  • Energiehunger der Länder wie China und Indien

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Entwicklung der Rohölpreise von 1960 -2010

Anhand dieser Grafik wird das Ausmaß der Preisentwicklung deutlich. Auch wenn die Ölblase wie die Finanzblase erstmal geplatzt ist, besteht zwischen beiden ein gewaltiger Unterschied. Banknoten lassen sich in beliebiger Summe nachdrucken, aber die Ölfördermengen lassen sich nicht endlos erhöhen und hier sind Preiserhöhungen wieder zu erwarten.

Um ein Gebäude morgen noch wirtschaftlich heizen zu können, bedarf es ganz anderer Maßnahmen bei der Gebäudesanierung.
Die üblichen Einzel-Aktionen, wie Fenstertausch, Fassadendämmung, Dachdämmung oder Kesseltausch bewegen zwar immer etwas, aber irgendwann steht man vor unlösbaren oder unbezahlbaren Problemen, die bei den Einzel-Aktionen nicht berücksichtigt worden sind.

Vom Altbau zum Niedrigenergiehaus! Möchten Sie als Hausbesitzer auch dazugehören?
         Dann müssen Sie zuerst selbst tätig werden.

  • Gesamtkonzept für die Sanierung (auch über mehrere Jahre) aufstellen!
  • Neutrale unabhängige Berater mit einbeziehen!
  • Wärmebedarfsberechnung der Gebäudehülle vor und danach aufstellen!
  • Wärmebrücken im Voraus erkennen und die Detaillösungen mit in die Planung einfließen lassen!
  • Speicherkapazität des Massivhauses mit berücksichtigen!
  • Passive Sonnenenergie mit einplanen!
  • Abbruch und Neubauen ist durchaus eine wirtschaftliche Alternative!

      Auch für den Kauf eines gebrauchten Hauses sollten Sie diese Punkte beachten und nicht zu blauäugig
     die gepflegte Bausubstanz und modernisierte Haustechnik einschätzen!

Historie und Trend

Prognose für 2010, bei weiterer Konjunkturerholung 90 Dollar je Barrel

2009 lag der Durchnittweltmarktpreis je Barrel bei 62 US-Dollar. 2008 bei 91 US-Dollar.

2009 Überwindung der Rezession bestimmt den Ölmarkt mit geringer Nachfrage

Dezember 2008 Politische und Geopoltische Faktoren

OPEC, Saudi Arabien dreht den Geldhahn zu.

Gasprom dreht die Gashähne nach Europa zu.

Gaza: Luftangriffe auf die Hamas in Gaza dauern fort.

August 2008 die Ölblase platzt, Ölpreis fällt auf unter 40 Dollar pro Barrel.

30. Juni 2008 Die Rohölpreise haben am Freitag die 140 Dollar pro Barrel überschritten.

Mai 2008 Experten ratlos: Ölpreis steigt weil er steigt. 135-Dollar-Marke geknackt - Kein Ende in Sicht.

Herbst 2007 Experten sehen die 100$/Barrel Marke bald überschritten.

Anfang 2007 prognostizieren Marktexperten ein durchschnittlicher Rohölpreis von 50 bis 60 Dollar pro Barrel, aber im Jahresdurchschnitt tendierte der Preis mehr auf die 70 Dollar/Barrel zu.

Im Winter 2006 / 2007 stellte sich ein niedriges Ölpreisniveau ein. Mit einem Cut-Beschluss blockte die OPEC dann das weitere Absinken der Ölpreise.

2006 lagen die Ölnotierungen im ersten Halbjahr weit oberhalb des OPEC-Ziels von 55 Dollar/Barrel, obwohl die OPEC-Länder weitgehend mit voller Leistung förderten. Das Ausbleiben schwerer Hurrikans und eine Beruhigung der Nahost-Lage und des Iran-Konflikts rückten die Befürchtungen von Rohölpreisen um 100 Dollar/Barrel in die weitere Ferne

2005 wurden die Ölpreise im ersten Halbjahr von Ölspekulanten. Fonds und Großinvestoren jonglierten massiv mit Ölkontrakten und pushten den Barrelpreis auf stets neue Höchstwerte.

Im Mai kam es zu Preisschwächen, aber die Zeiten billigen Öls wurden für unwiederbringlich erklärt.

50 Dollar/Barrel müssen bereits als wirklich preisgünstig angesehen werden. Auch die OPEC unterstützt dieses Preisniveau aktiv.

In August und September kamen die Hurrikans Katrina und Rita mit verheerenden Folgen für New Orleans und Louisiana und die Förderplattformen im Golf von Mexiko. In der Folge der Hurrikans wurde allerdings ein Down-Trend bis November eingeleitet.

Das Jahr 2004 startete mit niedrigsten US-Bestandszahlen für Rohöl. Die Raffinerien fuhren an unterster Versorgungsgrenze. Voreilige Kürzungsmaßnahmen der OPEC leiteten im ersten Quartal eine nachhaltige Ölverteuerung ein.

Die irakischen Öllieferungen blieben wegen fortdauernder Sabotageaktionen niedrig.

Gleichzeitig stieg der Weltölverbrauch unerwartet stark an.

China entwickelte einen riesigen Ölbedarf.

Der Ölverbrauch der USA stieg auf ein neues Rekordniveau.

Fonds und Spekulanten pushten durch massive Ölkontrakt-Käufe die Rohölnotierungen im Oktober stiegen auf neue Höchstwerte von über 50 Dollar/Barrel.

Im November setzte sich dann eine massive Down-Bewegung durch, so dass im Dezember ein relatives Preistief bei 40 $/Barrel erreicht wurde.

Das Jahr 2003 war in der ersten Jahreshälfte geprägt vom Irak-Krieg. Im Vorfeld des Angriffskrieges der USA waren die Ölpreise erheblich angestiegen. Mit Kriegsbeginn fielen die Notierungen aber schnell auf Normalniveau zurück.

Im zweiten Halbjahr sanken die Öllagerbestände in den USA auf ein kritisch niedriges Level, wodurch die US-Ölpreise auf sehr hohem Niveau notierten. Für Europa schaffte der starke €uro Ausgleich und hielt die Ölpreise noch auf mittelhohem Niveau.

Die OPEC verfolgte in 2003 eine Politik des teuren Öls, so dass sich der Basket-Ölpreis im Jahresmittel auf über 28 $/Barrel errechnete.

2002 begann mit fester notierenden Ölpreisen, gestützt durch die Erwartung einer sich erholenden Weltkonjunktur. Ab März notierten die Rohölpreise wieder innerhalb der OPEC-Wunschspanne von 22 - 28 Dollar/Barrel und wurden während der Sommermonate getrieben von der Kriegsgefahr USA / Irak.

Die OPEC hielt ihre Förderquoten extrem niedrig, allerdings lagen die Ölfördermengen im Herbst um 10 bis 15 % über Soll-Quote.

Ein Ölarbeiter-Streik im OPEC-Land Venezuela ließ die Ölpreise zum Jahresende klettern.

In 2001 gelang es der OPEC bis zum Monat September das Preisbandziel von 22 bis 28 Dollar/Barrel sehr gut umzusetzen. Man beschloss drei Mal eine Fördermengendrosselung von zusammen 13 %, während gleichzeitig die GUS-Staaten ihre Produktion um 9 % steigerten.

Mit der sich anbahnenden rezessiven Stimmung und schließlich den verheerenden Terroranschlägen vom 11.Sept.2001 ging der Ölverbrauch spürbar zurück.

Die OPEC schob zunächst einen vierten Cut hinaus und suchte nach Cut-Unterstützung durch die freien Ölförderländer, insbesondere um nicht weitere Lieferanteile am Ölweltmarkt einzubüßen. Erst zum Jahreswechsel 2001/2002 konnte eine entsprechende Kürzungsallianz mit Russland, Norwegen und Mexiko vereinbart werden, nachdem die Rohölpreise bereits unter 17 Dollar/Barrel gesunken waren.

In 2000 erhöhte die OPEC 4 mal die Förderquoten und produzierte schließlich mit der Rekordmenge von 29,5 Mill. Barrel pro Tag. Die durch gute weltwirtschaftliche Konjunktur bedingte hohe Nachfrage zwang die Rohölpreise aber stets wieder in neue Aufwärtsschübe. Nachdem zeitweise sogar die 35-Dollar-Marke übersprungen wurde, erfolgte schließlich eine Einpendelung oberhalb von 30 Dollar. Erst im Dezember 2000 fielen die Notierungen schlagartig wieder steil zurück.

In 1999 kehrte sich die Situation gänzlich um! Die OPEC entschied sich für deutliche Förderkürzungen und führte das Preisband-System von 22 bis 28 Dollar pro Barrel ein. Die Mitgliedsländer hielten sich diszipliniert an die beschlossenen Quoten. Dadurch kletterten die Weltmarktpreise unaufhaltsam von 10 auf 25 Dollar pro Barrel Rohöl.

1998, Ölschwemme und tiefes Absinken der Ölpreise kennzeichneten das dramatische Öljahr 1998. Das OPEC-Kartell zeigte sich zerstritten. Verstärkt durch die Asienkrise bauten sich übergroße Lagerbestände an Rohöl und Mineralölprodukten auf. Ende 1998 waren die Ölpreise dann auf ein 20-Jahres-Tief eingebrochen und die Margen der Ölindustrie zusammengeschrumpft.

Ein Fass Rohöl war für 10 Dollar zu haben.

Alle Zahlenangaben sind ohne Gewähr.

Porta Westfalica, den 28.04.2010

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