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Vom Altbau zum Niedrig-Energiehaus
Sieben goldene Regeln für die Altbausanierung
1. Erst ein Konzept für die Gesamtsanierung aufstellen,
dann können Sie nach und nach sanieren, denn Grundstückslage, Bausubstanz, Grundriss, Raumaufteilung
und Wohnverhalten der Bewohner haben großen Einfluss auf
den Energieverbrauch eines Hauses. Merke:
Nur die Energie die ich nicht (ver) brauche macht unabhängig!
2. Streben Sie einen hohen Dämmwert
der Gebäudehülle an
Der Entwurf der EnEV stammt aus dem Jahr 2000, da lag
der Ölpreis noch unter 30 $ pro Barrel.
Also weiter runter mit dem U-Wert von 3,5 auf 2,5.
Wärmebrücken
Wo Bauteile in der Gebäudehülle aneinander stoßen hat jeder Planer Wärmebrücken zu berücksichtigen. Wenn diese ignoriert werden, dann geht mehr Wärme über diese vermeidbaren WB verloren, als über den gesamten gedämmten Wandbereich.
3. Nutzen Sie passive + aktive Sonnenenergie
Gebrauchtimmobilien haben oft zum Süden nur kleine oder gar keine Fenster. Nur mit südlich ausgerichteten Fenstern können Sie die Speicherkapazitäten Ihres Massivhauses nutzen.
4. Sanieren Sie luftdicht
Achten Sie konsequent auf Luftdichtigkeit und begleiten Sie die Ausführungsarbeiten auch an schwierigen Stellen.
5. Planen Sie erneuerbare Energieträger mit ein
Wenn Sie es geschafft haben, versuchen Sie die Restwärme mit erneuerbaren Energieträgern zu decken.
6. Verteilen Sie die Wärme auf niedrigem Temperaturniveau
Je niedriger die Temperaturen, desto geringer die Wärmeverluste, insbesondere die gesamte Heizungsanlage überprüfen wie Kesselanlage, Pumpe, Rohre und Heizkörper.
7. Setzen Sie im Haushalt energiesparende Geräte ein
Stromsparende Geräte reduzieren Emissionen und Umweltbelastungen.
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