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1900er Baujahre Aus dieser Epoche finden wir Der soziale Wohnungbau begann erst nach dem 1. Weltkrieg Checkliste: Immobilien ab 1900
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Fassadenbegrünung |
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Checkliste Gebäude ab 1900 Palais + Villen Für die gehobenen Stände stand im Vordergrund die Ästhethik und Repräsentation durch großzügige Raumaufteilung und kunsthandwerkliche Fassaden. Bauernhäuser Die Kleinbauern wohnten mit Kuh und Schwein unter einem Dach Handwerkerhaus Für die niedrigen und ärmeren Schichten wie die Handwerker wohnten in zweckbestimmten ganz bescheidenen Häusern. Baukonstruktion ab 1900 Schwachstellen sind hier vor allem die konstrutiven Bauteile wie:
Die Technischen Anlagen, wie Heizung, Wasser, Abwasser, Elektroinstallation, Wärmeschutz, Schallschutz und Kellerabdichtung spielten praktisch keine Rolle. Auch wenn sie irgendwann und irgendwie renoviert worden sind, Sanierungsempfehlungen ab 1900 Palais + Villen Die Gebäude der vermögenden Stände sind empfehlenswert für eine Sanierung auch wenn die kunsthandwerklichen Fassaden oft unter Denkmalschutz stehen. Die gesamte Sanierung kann von innen heraus zum Niedrigenergiehaus saniert werden. Durch die großzügige Bauweise kann eine lückenlose Wärmedämmung von innen eingebaut werden. Bauernhäuser Die Sanierung von Bauernhäuser ist allerdings mehr was für Liebhaber. Die Innenwände bestehen meist aus Fachwerk und das muss vollständig entkernt werden, da der untere Bereich meist total verrottet ist. Der Dachstuhl auch wenn er einen guten Eindruck macht, ist meist im Traufenbereich vermodert. Meist bleibt nicht mehr als das Außenmauerwerk stehen. Das Außenmauerwerk muß aber gegen aufsteigende Feuchtigkeit und Wärmegedämmt werden. Hier ist nicht die Wärmrdämmung die außen aufgbebracht wird, hier ist die Wärmebrücke zwischen Mauerwerk und Fundament gemeint. Handwerkerhäuser Diese bescheidenen Obdache für die ärmeren Schichten sind selten emfehlenswert. Auch renovierte Gebäude weisen soviel Mängel auf, weil nur oberflägig renoviert worden ist. Mit den üblichen Sanierungen,wie Fenstertausch, Fassadendämmung, Dachdämmung und Kesseltausch beseitigen Sie nicht die Feuchtigkeitsschäden und Wärmebrücken des Vollziegelmauerwerkes. Hier müssen Sie an die Grundsubstanz heranzugehen und da anfangen zu sanieren. Alles andere ist Makulatur. Vorhandende Sanierungsmaßnahmen weisen oft gesundheitsgefährende Baustoffe auf. Verarbeitung von asbesthaltigen Baustoffen, wie Dachplatten oder Fassadenplatten Verarbeitung von Mineralwolle, deren Faserlängen zu klein sind Verarbeitung von gesundheitsschädlichen Holzschutzmitteln zur Behandlung von Holzverkleidungen. Verarbeitung von formaldehydhaltigen Holzbaustoffen. Inwieweit diese Baustoffe noch eingebaut worden sind, dass lässt nur sehr schwer nachprüfen, wenn keine Unterlagen mehr vorhanden sind. Heizungenergiebedarf Der Verbrauch eines unsanierten Altbaues kann bei 360 bis 440 kWh/qm Jahr (beheizter Wohnfläche) liegen. Als Niedrigenergiehaus müssen Sie mit 30 bis 70 kWh/qm und Jahr auskommen. Wärmebrücken kann man sich bei diesem Verbrauch nicht mehr leisten.
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