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Die Entscheidung ein Haus zu bauen ist meist Ungeachtet aller Innovationen bauen die Häuslebauer hierzulande rund 80% ihr Haus Stein auf Stein
Hier erfahren Sie mehr über diese Themen: Der Rohbau bestimmt den Werterhalt des Hauses! Die Gebäudehülle spielt weiterhin die Hauptrolle! Wer die Wahl hat, hat auch die Qual!
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Der Rohbau bestimmt den Werterhalt des Hauses Die Entscheidung für ein Haus ist meist eine Entscheidung fürs Leben. Schließlich plant und baut man nicht alle Tage. Das fängt bei der Planung der Grundrisslösung und der Hauskonstruktion an, erfordert zig Entscheidungen im Detail und sollte auch die Folgekosten, beispielsweise für die Heizung und die Werterhaltung des Hauses einschließen. Die Weichen für den bleibenden Wert des Hauses werden jedoch mit der Wahl des Wandbaustoffs gestellt. Unter dem mannigfaltigen Angebot den Baustoff zu wählen, der alle gewünschten Kriterien erfüllt, wie sichere Verarbeitung, sehr gute Wärmedämmung, hohe Festigkeit, umweltfreundliche Herstellung und günstige Kosten, kommt daher die größte Bedeutung zu. Denn nicht Lage und Grundriss allein oder gar die Innenausstattung eines Hauses sind ausschlaggebend für seinen Wert, sondern die Qualität des Rohbaus. Er wird für Generationen gebaut. Die Innenausstattung unterliegt dagegen dem Wandel der Zeit und der Mode. Teppiche und Tapeten werden im Lebenslauf eines Hauses sehr oft ausgetauscht. Die mit Liebe gewählten Fliesen gefallen vielleicht schon bald nicht mehr. Und eines Tages muss auch die gesamte Installation neu verlegt werden. Was bleibt, ist der Rohbau in seiner ursprünglichen Qualität, selbst wenn die nächste Generation an-, um oder ausbaut. Die Gebäudehülle spielt weiterhin die Hauptrolle Der richtige Wärmeschutz im eigenen Haus sollte für jeden Bauherren eine Selbstverständlichkeit sein. Damit schafft er nicht nur ein angenehmes Wohnklima, sondern verbraucht zugleich weniger Heizenergie. Da allein 37 Prozent des gefährlichen C02-Ausstoßes auf private Haushalte zurückgehen, soll mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) der Energieverbrauch abgesenkt werden. |
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Welchen Stein nehme ich denn? Trotz hoher Anforderungen an das Niedrigenergie oder Passivhaus, können Sie auch heute noch jeden Stein vermauern oder kleben. Hier finden Sie jeweils Rechenbeispiele für beide Häuser mit Kalksandstein, Poroton und Porenbeton + Wärmedämmverbundsystem WDVS oder Hochleistungsdämmstoffe sowie einschalige Wärmedämmziegel mit intrigierter Steinwolle im Vergleich.
Beide Doppelaushälften haben einen gemeinsamen U-Wert von 0,15. Selbst Wärmedämmende Mauersteine wie Poroton und Porenbeton, stoßen bei einschaliger Bauweise an ihre Grenzen (siehe punktierte Linie = 75 cm Wanddicke). Auch Ziegelmauerwerk mit intrigierter Wärmedämmung benötigen noch 49 cm (rechter Grundriß).
Um schlanke Bauteile zu erhalten, kann man durchaus Kalksandstein + Hochleistungsdämmstoffe kombinieren. Kalksandstein ist aber ein Nichtdämmender Baustoff, also muss die 1. Schicht aus Wärmedämmsteinen angelegt werden, dadurch wird eine Wärmebrücke vermieden. Die mittlere Wand besteht aus Wärmedämmenden Porenbeton, hier sind keine Maßnahmen erforderlich. Ein unentbehrlicher Ratgeber für optimales Bauen auch heute noch ohne Eigenheimzulage zu bauen. < Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Gesetzgeber ein kompliziertes Regelwerk geschaffen, um den tatsächlichen Energiebedarf und seine Bedeutung für die Umwelt zu bewerten. In Zukunft geht es also nicht nur um Baustoffe und Bautechniken sowie um den Heizenergiebedarf, sondern auch um den Energiebedarf für Warmwasser und um die Umweltfreundlichkeit der eingesetzten Energieträger. So kompliziert das klingt auch in Zukunft werden die Wärmedämmung und die Luftdichtheit der Gebäudehülle die Hauptrolle spielen. Je besser die erreichten, desto normaler kann die Haustechnik ausfallen. In diesem Sinne werden seit Langem Niedrigenergiehäuser errichtet. Wärmedämmung hat aber nur dann den gewünschten Effekt, wenn die so gefürchteten Wärmebrücken auf ein Minimum reduziert sind und das Gebäude dicht ist so fordert es auch die EnEV. Wärmebrücken entstehen durch Konstruktionsfehler oder durch Kombination verschiedener Materialien mit unterschiedlicher Wärmedämmfähigkeit. Sie sind vor allem in den Anschlussbereichen von Wänden, Decken, Fenstern, Sockeln und Balkonen vorhanden. Im ungünstigsten Fall können sie 25 bis 30 Prozent aller Wärmeverluste eines Gebäudes ausmachen. Um Energie zu sparen, muss künftig auch die Luftdichtigkeit der Häuser nachgewiesen werden. Unkontrollierte Wärmeverluste sind unerwünscht. Eine Forderung, die auf den ersten Blick bei denen Misstrauen erregt, die glauben, dass Wände atmen müssen, damit ein Luftaustausch erfolgen kann. Nach neuen Aussagen ist das jedoch falsch. Denn jedes verputzte Mauerwerk ist im Prinzip luftdicht. Folglich können Wände nicht atmen, und sie sollen es auch nicht, damit der Wärmeschutz nicht verloren geht. Eine luftdichte Gebäudehülle kommt ohne einen ausreichenden Luftwechsel natürlich nicht aus. Denn vor allem die Emissionen der Ausstattung sowie die Feuchtigkeits durch Waschen, Baden, Duschen usw. erfordern einen regelmäßigen Luftaustausch. Der erfolgt entweder durch das Öffnen von Fenstern oder durch eine mechanische Lüftungsanlage. Sollte aber Luft schleichend‘ durch Undichtigkeiten in der Gebäudehülle entweichen, ist das ein Beweis für konstruktive Mängel. Die Folge sind unnötig hohe Wärmeverluste und damit einhergehend eine Belastung der Umwelt. Deshalb ist bereits in der Planungsphase und bei der Bauausführung aller Gewerke der Luftdichtigkeit besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Und der Bauherr wird in Zukunft sehr viel sorgfältiger auf regelmäßiges Lüften achten müssen. ZUM SEITENANFANG Ziegelmauerwerk Die Außenwand aus dem 38er Ziegelmauerwerk (380 mm dick, aus Vollziegeln) gilt als die klassische Vertreterin der einschichtigen Außenwand. Sie hat bei der Orientierung auf den Mindestwärmeschutz [damals k 1,49 W/(m2 K)] Pate gestanden. Die guten Eigenschaften des Mauerwerkes, z. B. hinsichtlich der Wärmeleitfähigkeit, der Absorption und der Desorption für Feuchtigkeit und des Feuchtigkeitleitvermögens, ergibt die für die Ziegelwand bekannte funktionelle Einheit.In der technischen Weiterentwicklung werden anstelle des wenig dämmenden Vollziegels für das einschichtige Ziegelmauerwerk Hochlochziegel, gelochte großformatige Handmontageziegel und porosierte Ziegel mit besserem Wärmedämmvermögen eingesetzt. Dadurch konnten die Dicken der Ziegelwände verringert werden. Bestandteile Ton oder Lehm, Magerungszusätze und Wasser Herstellung Keramischer Brand bei ca. 1000 Grad Celsius Pluspunkte Wärmedämmung, Schallschutz und Brandschutz
Bims und Zement Herstellung Bims, ein leichtes poröses und schwimmfähiges Gestein (vulkanisches Gestein) wird mit Wasser und Zement gemischt und zu Steinen geformt und getrocknet. Pluspunkte Wärmedämmung, leichtes Gewicht und Druckfestigkeit Leichtbeton mit Blähton Ton und Zement Herstellung Tone werden zu Kügelchen granuliert oder pelletisiert und bei 1200 Grad gebrannt. Pluspunkte Wärmedämmung, leichtes Gewicht und Druckfestigkeit Kalksandstein Kalk, Sand und Steinmehl Herstellung Dem Kalk-Sand-Gemisch wird Wasser zugegeben um den gebrannten Kalk zu löschen. Die Masse wird dann unter Druck gepresst und ausgehärtet. Pluspunkte Druckfestigkeit, Schallschutz, Maßkonstanz und niedriger Energieverbrauch. Mauerwerk aus Kalksandstein Der Stoffcharakter des Kalksandsteins unterscheidet sich von dem eines Ziegels grundsätzlich. Kalksandsteine sind in ihren Eigenschaften einem Schwerbeton sehr ähnlich. Es fehlt ihnen das ausgeprägte Kapillarsystem eines Ziegels. Deshalb nehmen sie Wasser nur langsam auf und geben es auch nur zögernd wieder ab. Die Wärmeleitfähigkeit ist wegen der Rohdichte relativ groß. Kalksandsteine besitzen eine hohe Formbeständigkeit. Sie werden als Vollsteine, Lochsteine, Blocksteine, Hohlblocksteine und als Vormauersteine vielseitig eingesetzt. Für die Herstellung der Kalksandsteine ist im Vergleich zu Ziegeln ein relativ geringer Energieeinsatz erforderlich. Kalksandsteine werden bevorzugt für mehrschichtige oder mehrschalige Außenwände verwendet. Das kann als Sichtmauerwerk und mit Kerndämmung oder als vorgesetzte Mauerschale vor einer gedämmten Wand ausgeführt werden. Sehr leistungsfähig hinsichtlich des baulichen Wärmeschutzes ist die Kombination der Kalksandsteinwand mit einem Wärmedämrn-Verbundsystem. Porenbeton Quarzhaltiger Sand, Zement und Kalk und porenbildende Zusätze. Herstellung Die in Formen gefüllte Rohmasse wird zum Auftreiben gebracht Dampfdruck und ausgehärtet. Pluspunkte Wärmedämmung, Brandschutz, geringes Gewicht, Maßkonstanz und leichte Bearbeitung. Mauerwerk aus Porenbetonsteinen Porenbeton (Gasbeton) zählt zu den besten Wandbaustoffen. Seine Vorteile kommen jedoch erst zum Tragen, wenn die besondere Charakteristik des Porenbetons beachtet wird. Auf Grund seiner spezifischen Porenstruktur kann Porenbeton erhebliche Mengen an Wasser aufnehmen, die dann nur noch infolge Wasserdampfdiffusion entweichen können. Diese Art Entfeuchtung erstreckt sich aber über längere Zeiträume. Deshalb kommt es gelegentlich vor, dass Nutzer im Spätherbst den Neubau beziehen und über Feuchtigkeitsprobleme klagen, wenn die genannten Hinweise für die Behandlung des Porenbetons nicht beachtet worden sind. Für die Porenbetonwände treten dann mit der beginnenden Gebäudenutzung in der kalten Jahreszeit Spitzenwerte der Feuchtigkeitsbelastung auf, ohne dass sie eine angemessene Austrocknungsphase erfahren haben. In diesem Fall liegt die Mängelursache nicht, wie mitunter leichtfertig behauptet wird, in der Qualität des Baustoffes Porenbeton begründet, sondern in der falschen Behandlung eines guten Baustoffes. Hier helfen vor allem geeignete Lüftungsmaßnahmen über einen längeren Zeitraum. Porta Westfalica, den 01.09.2011 |
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