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Sie befinden sich hier: Start > Altbausanierung > Fassadensanierung > Fassadenbegrünung Fassadenbegrünung heißt auch Vorteile: Positive Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Eine mit Kletterpflanzen begrünte Hauswand trägt positiv zur Klimatisierung des Hauses bei. Romantik pur, wenn wilder Wein oder Efeu das Haus umranken. Im Sommer verhinderten die Pflanzen, dass die Sonne das Haus aufheizt und tragen so zur Kühlung bei. Im Winter isolierten immergrüne Pflanzen die Wände. Vögel kommen in die Städte zurück, wenn sie an den grünen Fassaden Nistplätze finden Fassadenbegrünung schafft zudem zusätzlichen Lebensraum für Insekten und Schmetterlinge Außerdem trage das Grün zur Verbesserung des Mikroklimas in der Stadt bei. Eine Studie der Universität Köln aus dem Jahr 2000 belege zudem, dass Efeublätter wie Fangflächen für kleinste Staubpartikel wirken. Studien hätten belegt, dass Wand-, Fenster- und Türfugen durch Pflanzenteppiche über längere Zeit dicht bleiben. Denn die Belastung durch Winddruck, Schlagregen, Frost und Sonnenlicht werde deutlich gemindert. |
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Nachteile: Kletterpflanzen können die Fassade und das Dach schädigen. Kletterpflanzen erfordern Pflege sonst gefährden sie die Bausubstanz, allerdings normale Fassaden erfordern ebenfalls Pflege. Eine begrünte Wand bestehe sechzig bis siebzig Jahre ohne Schäden, eine unbegrünte muss in der gleichen Zeit mehrfach ausgebessert werden. Putzflächen müssen einwandfrei ohne Risse sein, damit Haftorgane der Pflanze nicht in das Mauerwerk eindringen können. Rechtzeitiges Zurückschneiden schütze Dach und Regenrinne Bevor man eine Fassade begrünt, muss die Wand von ihrer Konstruktion auf ihre mögliche Tauglichkeit hin untersucht werden, denn nicht jede massive, glatte Wand könne das Gewicht der Pflanzen tragen. Vorsicht geboten sei beispielsweise, wenn selbstklimmende Pflanzen an Häuser mit marodem Putz gesetzt werden Bei Wärmedämmverbundputz System ist die Tragfähigkeit nicht immer gegeben. Zudem hinterließen Haftwurzeln Spuren auf der Fassadenfarbe Kletterpflanzen wie Efeu, Clematis und Wilder Wein, können auch auf dem Dach Probleme verursachen Ungeschnitten wachsen die Triebe immer weiter und drängen unter die Dachpfannen und in Holzverkleidungen ein. Fassadenbegrünungen gefährden den Frieden mit Ihrer Nachbarschaft, wenn die Pflanzen den auf die benachbarten Außenwände wachsen. (Doppel- oder Reihenhaus. Kletterpflanzsorten Kletterpflanzen gibt es in verschiedenen Varianten von immergrün bis blühend. Klettertechnik Um an den Wänden hochzuklettern, haben sie unterschiedliche Techniken entwickelt. Selbstklimmende Kletterpflanzen wie Efeu, Kletterhortensie und Wilder Wein besitzen Haftwurzeln oder Haftscheiben, mit denen sie sich selbst an der Wand verankern. Schling- und Rankpflanzen wie Winden, Blauregen und Passionsblumen benötigen dagegen eine Rankhilfe. Gleiches gilt für Spreizklimmer wie die Kletterrosen. Grundlagen Rankhilfen sollten mindestens fünf Zentimeter Abstand von der Außenwand haben. Metallteile sollten gegen Korrosion geschützt sein, etwa durch eine Verzinkung. Holzgerüste dürfen keinen Bodenkontakt haben, damit sie nicht verrotten.
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Porta Westfalica, den 30.11.2007 |
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