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Topsanieren wie ein Profi

Aber wie viel Sparpotential steckt in meinem Eigenheim?

In den seltensten Fällen kann der Hausbesitzer eine Rundum Sanierung, die mitunter mehr als 60.000 Euro verschlingen können, durchführen.

Hier erfahren Sie mehr über Gebäudesanierung:

Erfahrungswerte + Wirtschaftliche Auswertung
jeder einzelnen Maßnahme, was sie an Energieeinsparung bringt und tatsächlich kostet.

Wir sanieren unser Haus
was verändert sich dadurch?

Energieverluste im Haus gezielt stoppen
und Bauteil für Bauteil die Einsparung ermitteln.

 
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Neubau durchaus eine Alternative
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2. Fassadensanierung 
Außen oder Innen?
PDF / ~ 15 Seiten
5,00
3. Innenwände
Unbeheizte Räume abschotten (dämmen)
PDF / ~ 18 Seiten
5,00
4. Decken + Treppen 
TRH = Energiefresser!
PDF / ~ 20 Seiten
5,00
5 Dachsanierung 
Neues Dach oder Innen dämmen?
PDF / ~ 17 Seiten
5,00
6 Bauteile-Wärmebedarfs-Tabellen 
Energieverluste gezielt stoppen!
PDF / ~ 22 Seiten
5,00
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Vielen Dank und freundliche Grüße aus Porta Westfalica. Cad Planungsbüro Blum.

(Formular-Service vom Formular-Chef)

ZUM SEITENANFANG


Topsanieren wie ein Profi, aber wie viel Sparpotential steckt in meinem Eigenheim?

Als Erstinformation kann man zum Beispiel auf Zahlen der Sparkassen oder Bausparkassen zugreifen, die bundesweit und Überregional Erfahrungswerte gesammelt haben.

  Sanierungsmaßnahme
  Kosten
Spareffekt
Heizkosten/Jahr alt 3440 €
Spezifische Kosten Euro/%
  Heizung modernisieren
9.000 €
18 %
Einsparung/Jahr 619 €
500 €/%
  Fassade dämmen
18.000 €
21 %
Einsparung/Jahr 722 €
857 €/%
  Dach dämmen
12.000 €
10 %
Einsparung/Jahr 344 €
1.200 €/%
  Kellerdecke dämmen
4.000 €
9 %
Einsparung/Jahr 310 €
444 €/%
  Thermosolaranlagen
7.000 €
5 %
Einsparung/Jahr 172 €
1.400 €/%
  Fenster austauschen
8.000 €
3 %
Einsparung/Jahr 103 €
2.667 €/%
  Summen:
58.000 €
66 %
Heizkosten/Jahr neu 1170 €

Quelle: Sparkasse.de

In den meisten Aufstellungen wird nur das Einsparungspotential angeboten, aber die tatsächliche Einsparung bleibt verborgen.
Erst mit der Ermittlung der tatsächlichen Einsparung, auch Spezifischen Kosten / Einheit (Blaue Feld) genannt, wird der Kosten-Spareffekt erkenntlich.

      • Mit folgender Formel erhalten wir die wirtschaftliche Auswertung jeder einzelnen Maßnahme,
        was sie an Energieeinsparung bringt und kostet.
  • Kosten der Maßnahme / Jährliche Einsparung, hier in % = Spezifische Kosten Euro / %

Mit dieser Formel erhalten wir hier die Übersicht, bei welcher Maßnahme entstehen wie viel Kosten um die Heizkosten um 1 % zu senken. Anhand dieser Auswertung sieht man sofort, dass die Kellerdecke dämmen die preiswerteste Maßnahme ist.

Mitunter kann diese Leistung in Eigenleistung durchgeführt werden, somit kann der finanzielle Einsatz (Materialkosten) gleich auf 2000,- € reduziert werden, da der Lohnanteil wegfällt. Im nachhinein können die Einkaufskosten des Materials nochmals durch Sonderangbote der Baumärkte reduziert werden, da konventionelle Handwerkerangebote niemals Sonderangebote von Materialien enthalten.

  • So kann man drastisch sparen!

Anmerkung: Bei der Auswertung der Wirtschaftlichkeit, sollte man nicht die Heizkosten in EUR als Basis nehmen,
sondern die Heizkosten von ÖL, Gas oder Strom einheitlich in kWh/a umrechnen.

  • Auf dieser Basis sind die Bauteile-Wärmbedarfs-Tabellen aufgebaut.
  • In der Regel saniert der Hausbesitzer selten Rundum,
    sondern führt die Sanierung in vielen kleinen Einzelaktionen aus,
    die nach und nach ausgeführt auch zum Ziel führen.
  • Somit kann jede Einzelaktion auf tatsächliche Einsparung berechnet werden.

Wir sanieren unser Haus

Was verändert sich eigentlich nach einer Rundum Sanierung, das sehen Sie in folgender Grafik.

Grafik: Jahres-Heizwärmebedarf vor und nach der Sanierung.

  • Im Blauen Bereich ist der Heizölverbrauch (Heiz-Wärmebedarf) drastisch gesunken.
  • Solare Gewinne und Abwärme von Geräten und Beleuchtung stagnieren.
    Solare Gewinne sind hier nur Fensteröffnungen im Gebäude und haben mit Solaranlagen
    jeder Art auf dem Dach nichts gemeinsam.
  • Im Roten Bereich ist der Heizölverbrauch entsprechend der Sanierungsmaßnahmen anteilsmäßig gesunken.

Mittels Bauteile-Wärmebedarfs-Tabellen berechnen wir nur die Einsparung von:

  • Fenster und Gebäudeteilen der beheizten Gebäudehülle.
  • Alle anderen Werte werden vernachlässigt.
  • Einfacher geht’s nicht.

Energieverluste im Haus gezielt stoppen

Statt wahlloser Einzelaktionen, erstellt man zunächst ein Gesamtkonzept. Dafür benötigen wir:

  • 1) Jahres-Heizwärmebedarf in kWh
  • 2) Die beheizte Gebäudehülle festlegen
  • 3) Geplante Sanierungsmaßnahmen berechnen und auswerten

1) Jahres-Heizwärmebedarf ermitteln


Zum Beispiel ein Zweifamilienhaus aus den 1960er/1970er Jahren. Heizkosten/Jahr 3 500 Liter (35.000 kWh)

Für die Ermittlung des Jahres-Heizwärmebedarfes benötigen wir zunächst lediglich die Heizkosten/Jahr, besser wenn mehrere Jahre zu Grunde liegen. Wenn keine Verbrauchswerte bekannt sind, sollte eine Wärmebedarfsberechnung erstellt werden.

  • Heizkosten grundsätzlich in kWh/a umrechnen!
  • Beim obigen Beispiel betragen die Heizkosten 35.000 kWh / Jahr einschl. Warmwasserbereitung für 2 Haushalte.
  • Heizwärmebedarf + Warmwasserbereitung immer trennen, pro Haushalt ~ 2000 kWh/a!
  • Verbleiben 31.000 kWh/a für das Gebäude.

2) Die beheizte Gebäudehülle festlegen

Zunächst müssen Sie sich entscheiden wo und wie Sie die Bauteile dämmen wollen. Sie können Bauteile außen oder innen oben oder unten dämmen. Hier für gibt es keine Regel, sondern hier ist die vorhandene Situation entscheidend, dass keine Wärmebrücken zwischen den verschiedenen Bauteilen zurückbleiben (rote Kreise).

3) Geplante Sanierungsmaßnahmen berechnen und auswerten

Der Jahres-Heizwärmebedarf ist ein Bestandteil der Jahres-Heizwärmebedarfsberechnung nach DIN 4108 + DIN 4701. Hierfür benötigen Sie kein Programm, sondern wir haben für Sie eine Bauteile-Wärmebedarfs-Tabellen vorbereitet und den Wärmebedarf bereits berechnet.

Sie müssen lediglich nach folgender Grafik die entsprechende Tabelle auswählen.

Schritt 1

Bauteile-Wärmebedarfs-Tabellen aussuchen:

  • 1) Außenwände und Fenster
  • 2) Dächer und Dachfenster als Systemgrenze.
  • 3) Abseitenwände und Luken
  • 4) Oberste Geschossdecke (DG nicht ausgebaut).
  • 5) Wände und Decken an unbeheizte Räume.
  • 6) Kellerdecken zu unbeheiztem Keller, Kellerwände zu unbeheiztem Keller, Flächen des beheizten Kellers gegen Erdreich, sowie Fußboden auf Erdreich.

Schritt 2

U-Wert Alt- und Neuberechnen. Im Internet finden Sie zahlreiche kostenlose U-Wert-Rechner (www.u-wert.net), hier können Sie beliebig hin und her ausprobieren. Insbesondere sollten Sie beim Vergleichen mal außen oder innen, bzw. oben oder unten dämmen und gleichzeitig die Fixkosten der Maßnahme mit einbeziehen, da Sie durch eine einfache Formel anhand der Bauteile-Wärmebedarfs-Tabelle auch die Wirtschaftlichkeit berechnen können.

Schritt 3

Auswertung der Berechnung: Dies können Sie manuell oder besser mit einem Tabellenprogramm ausführen,
hierfür benötigen Sie lediglich zwei programmierte Zeilen.

Zum Beispiel: Außenwand dämmen

1
U-Wert
Wärmebedarf
m2 kWh/a
Fläche m2
kWh/a
Einsparung
kWh/a
Kosten
€/kWh
Alt
1,4
96
x
197
=
18853
-
3771
=
15082
19.700 €
1,31 €
Neu
0,24
19
x
197
=
3771
  • Kosten der Maßnahme / Jährliche Einsparung = Spezifische Kosten Euro / kWh

Mit so einem kleinen Tabellenprogramm können Sie mühelos jedes Bauteil berechnen und sehen sofort wie groß die Jährliche Einsparung beträgt und was die Einsparung pro kWh kostet.

Einfacher gehts nicht!

In der Praxis würden die Berechnungen zum Beispiel folgender Maßen aussehen.

Die Vorteile dieses Gesamtkonzeptes liegen auf der Hand.

  • Sie können alle Sanierungsmaßnahmen im Voraus theoretisch durchführen.
  • Die Einsparung können Sie von Ihrem Heizverbrauch tatsächlich abziehen.
  • Preiswerte Sanierungsmaßnahmen mit dem größten Einsparpotential werden vorzeitig durchgeführt.
  • Insbesondere wenn Eigenleistungen eingesetzt werden sollen.
  • Angebote durch Materialeinkauf nutzen.

Vielen Dank für ihren Besuch, Planungsbüro Blum

Porta Westfalica den 02.04.2011

ZUM SEITENANFANG

CAD Planungsbüro BLUM, Ravensberger Str.118, 32457 Porta Westfalica
Tel. 05706/955084, Fax 955085, E-Mail: blumcad@t-online.de
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