|
|||||||||||||||
| Sie befinden sich hier: Start > Planen > Baunebenkosten > Grunderwerkskosten im Ausland
Die so genannten Grunderwerbskosten beim Kauf von Immobilien liegen in Deutschland im europäischen Vergleich auf hohem Niveau. In Deutschland müssen neben dem Kaufpreis bis zu 12 Prozent Grunderwerbskosten gezahlt werden. Damit belege Deutschland in Europa einen Platz im oberen Mittelfeld, wie eine Studie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung ergeben habe. Zu den Grunderwerbskosten zählen die Notargebühren, Grunderwerbssteuer und Maklerprovision. Verantwortlich für die hohen Grunderwerbskosten sind in Deutschland insbesondere die hohen Maklerprovisionen. Diese betragen in Deutschland zwischen 3,5 und 7 Prozent des Kaufpreises. In Nachbarländern wie den Niederlanden seien die Provisionen bei gleicher Maklerleistung mit l bis 2,5 Prozent des Kaufpreises deutlich niedriger. In anderen Ländern, etwa Schweden, lägen sie zwar auf gleich hohem Niveau. Dafür bekämen Kunden dort aber deutlich mehr geboten: So seien Immobilienmakler in Schweden speziell ausgebildet, sie begleiteten den ganzen Kaufprozess und übernähmen Notaraufgaben. Ein wesentlicher Grund für die geringe Eigentumsquote in Deutschland. Nur 43 Prozent der Haushalte lebten in den eigenen vier Wänden. Damit sei Deutschland das Schlusslicht innerhalb der Europäischen Union. Vielleicht möchten Sie mehr zum Thema erfahren?
Porta Westfalica, den 19.10.2008 |
Weitere Themen
|
||||||||||||||