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Heilkräuter von Alant bis zur Zwiebel
Kaiser Karl der Große (747-814) erkannte die Bedeutung der Kräuter. Er schuf ein Gesetz, das »Capitulare de villis et curtis«, in dem es Klöstern und Städten zur Pflicht gemacht wurde, Nutzgärten anzulegen. Dort mußten neben 20 Obstsorten auch 75 festgelegte Heil- und Gewürzpflanzen angebaut werden. Als Laie sollte man sich aber sehr vorsichtig an das Gebiet Heilkräuter annähern, natürlich kann man mit Heiltees und Heilbädern leichte Erkrankungen selbst kurieren, aber in jedem Zweifelsfall sollte man unbedingt den Arzt aufsuchen. Heilkräuter kann man selbstverständlich selbst sammeln, aber viele Fundorte wie Straßenränder und Wiesen sind meist durch Dünger und Insektizide vergiftet. Im Zweifelsfalle gibt es diese Kräuter auch in Ihrer Apotheke. Heilpflanzen verlieren auf Dauer ihre Wirksamkeit, Heilkräuter enthalten oft hochwirksame Wirkstoffe, die auf Dauer unverträglich sind und sie verlieren bei ständiger Einnahme oft ihre Wirksamkeit. Dosierungen sind genau nach Beschreibung zu beachten. |
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