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Ausgesuchte Wildstauden die sich für die erste Bepflanzung des Eigenheimes eignen, mit Angabe der Höhe, Farbe, Blütezeit und Standort
Tipp: Auch Bepflanzungen sollte man in die Hausplanung mit einfließen lassen, wie Beschattungen durch Gehölze. Info? |
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Wildstauden erobern den Garten Immer mehr Häuslebauer haben als Ziel den naturnahen Garten; das heißt einen Garten zu schaffen, in dem vorwiegend einheimische Pflanzen gedeihen, die möglichst auch eine Lebensgrundlage für die heimische Tierwelt sein sollen. Nahezu alle Wildstauden erhalten Sie nämlich in ihrer wilden oder inzwischen hybridisierten Form in Gärtnereien. Diese Pflanzen sind bereits auf die Gartenkultur eingestellt und werden Ihnen jahrelang Vergnügen bereiten. Sie haben wie die Prachtstauden unterschiedliche Ansprüche, Blütezeiten und Höhen, sind aber generell sehr robust und können zum Verwildern frei ausgepflanzt werden, obwohl sie im bearbeiteten Beet natürlich prächtiger gedeihen. 10 ausgesuchte Wildstauden Name Höhe Farbe Blütezeit Standort Blutweiderich (Lythrum salicaria) 100 cm violett, rot VI -VIII, Sonne Fingerhut (Digitalis) 80- 120cm weiß, rosa, rot, blau, violett VI -IX, Halbschatten Frauenmantel (Alchemilla mo/fe) 40cm hellgelb VI -VIII, Halbschatten Goldfelbench (Lysimachia punctata) 80cm gelb VI -VIII, Halbschatten Lerchensporn (Corydalis lutea) 25cm gelb V -IX, Schatten Maiglöckchen (Convallaria majalis) 20cm weiß IV -V , Schatten Schafgarbe (Acnillea millefolium) 40- 120 cm weiß, gelb, rot VI -IX, Halbschatten Seifenkraut (Sapanaria ocymoides) 10-60 cm weiß, rosa V -VIII, Halbschatten Storchschnabel (Geranium) 20 -60 cm rosa, rot, blau V -IX, Halbschatten Trollblume (Trollius europaeus) 60cm gelb V -VI, Halbschatten Farne, Stauden für den Schatten Farne, gehören ebenfalls zu den Wildstauden und lieben durchwegs Kühle und Schatten. Für sie ist im Frühjahr die beste Pflanzzeit. Sie fühlen sich da wohl, wo viele andere Pflanzen kümmern: unter Bäumen, zwischen Sträuchern und an Gehölzrändern. Als Waldpflanzen mögen sie Laub oder Torf im Boden, der so richtig humos sein sollte. Farne erreichen verschiedene Höhen: Die 70 100 cm hohen eignen sich am besten für Hintergrundbe-pflanzung oder als Solitäre; daneben gibt es noch mittelhohe (4050cm) und niedrige (2030cm) Arten. Geben Sie Farnen nach der Pflanzung immer eine Mulchschicht, wie sie es Zeit ihres Lebens gewohnt sind. Am besten sind Laub, Rinden-mulch, Torf oder geschreddertes Holz. TlPP: Schön machen sich Farne in Nachbarschaft mit Prachtspiere, Fingerhut, Funkle, Silberkerze, Buschwindröschen, Rhododendron und Waldgräsern. Gräser gehören zusammen mit den Farnen zu den ältesten Pflanzen der Welt - und sie zählen ebenfalls zu den Stauden. Auch sie haben jetzt im März Pflanzzeit. Nach ihrer Herkunft lassen sie sich in Gräser, die trockene Sonnenplätze brauchen, und Waldgräser, die Schatten und Feuchtigkeit lieben. Als Naturpflanzen benötigen sie kaum Dünger und Pflege - höchstens einen Windschutz. Steppengräser Name Höhe Farbe/Form Blauschwingel (Festuca glauca) 20cm grünblau, zierlich Blaustrahlhafer (Avena pendula) 60- 100 cm überhängend Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) 60 -80 cm wollige Blütenstände Reihenfedergras (Stipa barbata) 60 -80 cm silbrige, federartige Blütenrispen Waldgräser Name Höhe Farbe/Form Japansegge (Carex morrowii) 30-40 cm gelbgestreifte Halme Rispenperlgras (Melicia aötissima) 100 cm gedeiht gut unter Gehölzen Schattensegge (Carex umbrosa) 20cm rotbraun Schneemarbel (Luzula ninea) 40-50 cm weißbehaarte Halme und schneeweiße Blüten Porta Westfalica, den 23.12.2008 |
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