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Boomer-Häuser überall
Warum diese Häuser keiner mehr haben will
Eine Generation besitzt den Markt
Ältere Menschen besitzen den Großteil der Immobilien in Deutschland. Bei den 65- bis 74-Jährigen liegt sie bei rund 55 bis 58 Prozent, bei unter 50-Jährigen nur bei etwa 30 Prozent.
Rund 80 Prozent der älteren Eigentümer leben in Einfamilienhäusern. Viele dieser Häuser stammen aus den 1950er- bis 1980er-Jahren – gebaut oder gekauft von der Babyboomer-Generation. Diese Häuser prägen heute den Bestand und werden in den kommenden Jahren vermehrt auf den Markt kommen.
Die Verkaufswelle hat begonnen
Schon heute zeigt sich der Verkauf beginnt bereits im Rentenalter. Eine repräsentative Umfrage von "Immoverkauf24" zeigt, dass für mehr als jeden fünften Eigentümer das Alter ein häufiger Grund für den Verkauf der eigenen Immobilie ist. Weitere Gründe sind Erbschaften und Todesfälle im Haushalt. Auch Scheidung, Jobwechsel, Rente ohne ausreichende Einnahmen spielten eine Rolle.
- Trotz des bestehenden Wohnungsmangels bleiben zahlreiche geerbte Immobilien ungenutzt, insbesondere Dachgeschosswohnungen in sogenannten Siedlungshäusern, die leerstehen und keiner Nutzung zugeführt werden.Wenn nun ganze Jahrgänge gleichzeitig verkaufen, entsteht natürlich ein Überangebot.
- Zum Beispiel aus den USA und der Schweiz hat diese Entwicklung bereits einen Namen: "Silver Tsunami". Laut dem Vermittlungsportal für Immobilienmakler und dem Maklerbüros Jacasa könnten zwischen den Jahren 2040 und 2050 Millionen von Immobilien den Besitzer wechseln.
- Doch selbst eine Verkaufswelle bedeutet nicht automatisch fallende Preise überall. Denn ein massenhafter Verkauf der Babyboomer-Häuser wird den deutschen Immobilienmarkt regional sehr unterschiedlich treffen.
- Insbesondere junge Familien könnten sich für ältere Häuser interessieren, da Neubauten zu teuer geworden sind und obwohl der Neubau stagniert, steigen die Bau.preise weiter.
Merkmale und Besonderheiten von Boomer Häusern
Die sogenannten Boomer Häuser stammen überwiegend aus den 1960er bis 1980er Jahren. Bei diesen Immobilien ist es besonders wichtig, die Bausubstanz sorgfältig zu prüfen. Es empfiehlt sich, gezielt nach möglichen Schwachstellen zu suchen und sich umfassend über den Heizwärmebedarf zu informieren. Da viele dieser Häuser im Laufe der Zeit unterschiedlich stark renoviert wurden, variiert der Zustand der einzelnen Gebäude teilweise erheblich. Eine genaue Analyse dieser Aspekte kann helfen, potenzielle Herausforderungen und notwendige Maßnahmen frühzeitig zu erkennen.
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