CAD Planungsbüro BLUM

DIN 276 KG - 500

Kostengruppe 570 Vegetationsflächen

In dieser Kostengruppe werden alle Bauleistungen wie Vegetationstechnische Bodenbearbeitung, Sicherungsbauweisen, Pflanzen, Rasen und Ansaaten erfasst.

Aufmaß und Abrechnung von Landschaftsbauarbeiten siehe;

VOB ATV 18320 in Wort und Bild!

Aktuelle Baukosten siehe Kosten von Hochbauten DIN 276 Teil 2

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571 Vegetationstechnische Bodenbearbeitung

Vegetationstechnische Bodenbearbeitung im Bauwesen bezieht sich auf alle Maßnahmen, die getroffen werden, um den Boden für die Bepflanzung vorzubereiten oder eine natürliche Vegetation wiederherzustellen. Dazu gehören sowohl das Lockern und Verbessern des Bodens als auch die eigentliche Pflanzung von Bäumen, Sträuchern und Rasenflächen. Ziel ist es, einen optimalen Zustand für das Pflanzenwachstum zu schaffen und die natürliche Bodenfunktion zu erhalten oder wiederherzustellen. 
Detaillierte Beschreibung:

  • Bodenbearbeitung:

Dies umfasst das Lockern, Aufrauen, Planieren und gegebenenfalls den Austausch oder die Verbesserung des Bodens durch Zugabe von Düngemitteln, Kompost oder anderen organischen Materialien. 

  • Pflanzarbeiten:

Hierunter fallen das Pflanzen von Bäumen, Sträuchern, Hecken, Stauden und Rasenflächen. 

  • Schutz und Pflege:

Dazu gehören Maßnahmen zum Schutz der Pflanzen vor Umwelteinflüssen und zur Erhaltung der Vegetation, wie z.B. Bewässerung, Düngung und Schädlingsbekämpfung. 

  • DIN-Normen:

Die DIN 18915 regelt die Bodenarbeiten in der Vegetationstechnik, während die DIN 18916, 18917 und 18918 die Pflanz-, Rasen- und Saatarbeiten betreffen. 
Ziele der vegetationstechnischen Bodenbearbeitung:

  • Verbesserung der Bodenstruktur und Nährstoffversorgung
  • Erhöhung der Wasserdurchlässigkeit und Vermeidung von Staunässe
  • Schutz vor Erosion und Hangrutschungen
  • Herstellung eines stabilen Untergrunds für die Bepflanzung
  • Förderung des Pflanzenwachstums und der Artenvielfalt
  • Rekultivierung von Flächen nach Baumaßnahmen oder Störungen der natürlichen Vegetation 
Kosten von Hochbauten

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572 Sicherungsbauweisen

Vegetationstechnische Sicherungsbauweisen im Bauwesen, auch ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen genannt, sind Maßnahmen im Landschaftsbau, die mit Hilfe von Pflanzen und nicht-pflanzlichen Materialien Böden und Hänge vor Erosion, Rutschungen und anderen Schäden schützen. 
Erläuterung:

  • Ziel:

Die Hauptziele von vegetationstechnischen Sicherungsbauweisen sind die Verhinderung oder Verringerung von Bodenerosion, Hangrutschungen und Steinschlag. 

  • Anwendungsbereiche:

Diese Methoden finden Anwendung an natürlichen Hängen, Böschungen, Einschnitten, Gewässern und Küstenbereichen. 

  • Methoden:

Die Sicherungsbauweisen umfassen sowohl lebende als auch nicht-lebende Materialien. Dazu gehören Ansaaten, Bepflanzungen, Erdmassenbefestigungen und der Einsatz von Holz, Steinen oder Geotextilien. 

  • Kombination:

Oft werden verschiedene Methoden kombiniert, um eine optimale Sicherung zu erreichen. Beispielsweise können Böschungen mit Pflanzen bepflanzt und zusätzlich mit Steinschüttungen oder Geotextilien gesichert werden. 

  • DIN 18918:

Die DIN 18918 "Vegetationstechnik im Landschaftsbau – Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen" regelt die Anwendung dieser Methoden. 

  • Ingenieurbiologie:

Die Ingenieurbiologie ist ein Teilbereich, der sich mit der Anwendung von biologischen und technischen Methoden zur Sicherung von Geländeformen befasst. 

  • Vegetationsfläche:

Im Gegensatz zu versiegelten Flächen, wie Straßen oder Plätzen, sind Vegetationsflächen Flächen, die mit Pflanzen bewachsen sind oder für die Bepflanzung vorgesehen sind. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass vegetationstechnische Sicherungsbauweisen eine wichtige Rolle im Bauwesen spielen, um die Stabilität von Geländeformen zu gewährleisten und die negativen Auswirkungen von Erosion und Rutschungen zu minimieren.
Aktueller Wohntrend

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573 Pflanzen

Vegetationstechnische Pflanzen im Bauwesen umfassen alle Pflanzen, die im Rahmen von Bauvorhaben zur Begrünung, Rekultivierung oder Stabilisierung von Flächen eingesetzt werden. 
Erläuterung:

  • Begrünung:

Vegetationstechnische Pflanzen werden im Bauwesen verwendet, um Bauwerke, Freiflächen oder Verkehrswege zu begrünen, z.B. durch Fassadenbegrünung, Dachbegrünung oder die Begrünung von Böschungen und Lärmschutzwällen. 

  • Rekultivierung:

Nach Abschluss von Baumaßnahmen werden vegetationstechnische Pflanzen eingesetzt, um die ursprüngliche Vegetation wiederherzustellen oder zu verbessern, insbesondere auf Flächen, die durch Baumaßnahmen beeinträchtigt wurden. 

  • Stabilisierung:

Pflanzen können auch dazu beitragen, Böschungen, Hänge oder andere labile Flächen zu stabilisieren und vor Erosion zu schützen. Hierbei werden oft spezielle Pflanzenarten mit ausgeprägtem Wurzelwerk eingesetzt. 

  • Auswahl und Anpflanzung:

Die Auswahl der richtigen Pflanzenarten ist entscheidend für den Erfolg vegetationstechnischer Maßnahmen. Dabei werden sowohl ökologische als auch gestalterische Aspekte berücksichtigt. Die Anpflanzung erfolgt nach fachlichen Kriterien, um eine optimale Entwicklung der Pflanzen zu gewährleisten. 

  • Pflege:

Die Pflege von vegetationstechnischen Pflanzen umfasst Maßnahmen wie Bewässerung, Düngung, Schnitt und ggf. den Schutz vor Schädlingen und Krankheiten. Eine regelmäßige Pflege ist wichtig, um die gewünschte Wirkung der Begrünung zu erhalten und die Pflanzen gesund zu halten. 

  • Ingenieurbiologische Bauweisen:

In einigen Fällen werden vegetationstechnische Pflanzen auch im Rahmen von ingenieurbiologischen Bauweisen eingesetzt, bei denen technische Bauwerke mit natürlichen Elementen wie Pflanzen kombiniert werden, um eine stabile und ökologisch wertvolle Lösung zu schaffen. 
Beispiele:

  • Anlegen von Rasenflächen auf Spielplätzen oder in Parks
  • Bepflanzung von Böschungen mit standortgerechten Sträuchern und Bäumen
  • Begrünung von Fassaden mit Kletterpflanzen
  • Anlage von Dachgärten mit Stauden und Gräsern
  • Einsatz von Gehölzen zur Lärmminderung an Straßen 
Grundflächen und Rauminhalte in Wort und Bild nach DIN 277

574 Rasen und Ansaaten

Vegetationstechnische Arbeiten – Rekultivierung von Landschaften. Vegetationstechnische Arbeiten umfassen alle Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau, die mit der Bepflanzung oder Rekultivierung von natürlichen Flächen und Landschaften zu tun haben. Dazu gehören vor allem Aussaaten und Pflanzarbeiten.

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VOB/C

>> Aufmaß und Abrechnung nach VOB/C: Die Bauleistungen sind eindeutig festgelegt. Jedoch In der Praxis werden diese Regeln bei der Berechnung von Aussparungen und dergleichen jedoch häufig unterschiedlich interpretiert die zu hohen Preisdifferenzen führen. Auf blumcad.de wird in Wort und Bild erläutert wie nach VOB/C abgerechnet wird. Für die Besonderen Leistungen ist eine Checkliste vorhanden.

575 Begrünung unterbauter Flächen

Vegetationstechnische Begrünung unterbauter Flächen im Bauwesen bezieht sich auf die Anlage und Pflege von Pflanzen auf Flächen, die durch Bauwerke oder andere bauliche Maßnahmen überdeckt oder unterbaut sind. Diese Begrünung kann verschiedene Formen annehmen, wie Dachbegrünung oder Fassadenbegrünung, und dient sowohl ästhetischen als auch ökologischen Zwecken, wie der Verbesserung des Stadtklimas und der Reduzierung von Regenwasserabfluss. 
Erläuterung:

  • Unterbaute Flächen:

Bezeichnet im Wesentlichen Flächen, die durch Bauwerke wie Gebäude, Straßen, Parkhäuser oder andere bauliche Anlagen überdeckt oder unterbaut sind. 

  • Vegetationstechnische Begrünung:

Umfasst alle Maßnahmen zur Anlage und Pflege von Pflanzen auf diesen Flächen, einschließlich der Auswahl der Pflanzenarten, der Bodenvorbereitung, der Pflanzung und der anschließenden Pflege. 

  • Ziele:

Die Begrünung unterbauter Flächen verfolgt mehrere Ziele:

    • Ästhetik: Verbesserung des Erscheinungsbildes von Bauwerken und der Umgebung. 
    • Ökologie: Verbesserung des Stadtklimas durch Bindung von Staub, Verdunstung von Regenwasser und Reduzierung der Umgebungstemperatur. 
    • Schutz: Schutz der Bausubstanz vor Witterungseinflüssen und Schadstoffen. 
    • Funktionalität: Schaffung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen. 
  • Formen:

Beispiele für vegetationstechnische Begrünung unterbauter Flächen sind:

    • Dachbegrünung: Begrünung von Dächern von Gebäuden, Parkhäusern oder anderen Bauwerken. 
    • Fassadenbegrünung: Begrünung von Fassaden von Gebäuden. 
    • Grünflächen unterhalb von Brücken oder anderen Bauwerken: Anlage von Grünflächen unterhalb von Brücken oder anderen baulichen Überdachungen.

579 Sonstiges zu KG 570

Z. B. Entwicklungspflege von Pflanz- und Saatflächen und begrünten unterbauten Flächen.
DIN 276 KG 570 Vegetationsflächen

>> Die Excel-Datei DIN 276 ist bereits vorprogrammiert und berechnet jede Eingabe automatisch. Sie können die Datei außerdem flexibel anpassen, indem Sie Spalten und Zeilen nach Wunsch hinzufügen oder löschen oder eigene Rechenfunktionen einfügen.

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