Altbausanierung mit Anleitung
Baustofftabellen und Wärmeleitzahlen
Baustofftabellen beinhalten die Wärmeleitzahl (λ-Wert) und Rohdichte verschiedener Materialien auf, um deren Dämmleistung zu vergleichen, wobei kleinere λ-Werte und damit niedrigere Wärmeleitgruppen (WLG/WLS) für eine bessere Dämmung stehen. Es gibt auch Wärmeleitgruppen (WLG 030, 035, 040 etc.), die Baustoffe mit ähnlichen Dämmeigenschaften zusammenfassen, wobei die Zahl (z.B. 0,035 für WLG 035) die Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) angibt. Diese Werte sind entscheidend für die Energieeffizienz von Gebäuden und finden sich in Tabellen für Putze, Mörtel, Mauerwerk, Holz und Dämmstoffe.
wie zum Beispiel:
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>> Altbausanierung mit Anleitung umfasst vor allem die fachgerechte Umsetzung des Wärmeschutzes bei der Sanierung von Fassaden und Dächern – anschaulich erklärt durch Text und Abbildungen. Zusätzlich geht es darum, in älteren Gebäuden aus Ziegel oder Kalksandstein häufig übersehene Wärmebrücken in den durchgehenden Geschosswänden zu beheben und eine sachgemäße Dämmung der Decken zu unbeheizten Räumen sicherzustellen.
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Massivbau und die EnEV
Ungeachtet aller Innovationen bauen hierzulande 80% ihr Haus Stein auf Stein. Die Betrachtung soll sich hier zunächst nur auf die Mauersteine beschränken, weil mit dem einzelnen Stein noch individuell geplant und gebaut wird. Mit der Wahl des Mauersteines steht der Bauherr vor der ersten wichtigsten Entscheidung. Angeboten werden:
schwere Steine wie Ziegel- und Kalksandsteine
leichte Steine wie Leichtbetonsteine aus Bims und Blähton,
Ziegelporoton und Porenbetonsteine
Weitere Kriterien, die eine wichtige Rolle in der Baukonstruktion spielen, sind die bauphysikalischen
Eigenschaften der Baustoffe.
Druckfestigkeit, Wärmeschutz, Brandschutz, Schallschutz
Um hier richtig zu entscheiden, sollte man sich erst mal etwas mit der Wärmekunde befassen. Sie brauchen kein Profi werden, Sie müssen keine Formeln berechnen, aber die elementaren Grundbegriffe wie Wärmedurchgang, Wärmeleitzahl und Wärmedurchgangszahl sollten geläufig sein sowie die Auswertungen einer Heizwärmebedarfsrechnung verstehen. Infolge der eskalierenden Energiepreise sollte man im eigenen Interesse die Energieeinsparverordnung nicht nur einhalten, sondern nach Möglichkeit übertreffen.
Weitere Informationen über Eigenschaften von Mauerwerk finden Sie hier auf unserer Website mit dem Thema:
"Welchen Mauerstein nehme ich denn?"
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Wärmedurchgang (Wärmetransmission) und Wärmeleitfähigkeit
Je größer die Wärmeleitfähigkeit eines Körpers ist, umso schneller wandert zwischen seinen Oberflächen die Wärme von der wärmeren Seite zur kälteren Seite hin ab. Ausdruck für diese Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes ist seine
Wärmeleitzahl, Klein Lamda W/mK, das ist diejenige Wärmemenge in Watt, die in 1 Stunde durch 1 m² einer 1m dicken Schicht eines Stoffes hindurchgeht, wenn sich die Temperaturen der Oberflächen 1° Kelvin (C) unterscheiden.
Wärmedurchgangszahl (früher k-Zahl), Wärmedurchgangskoeffizient U-Wert einer Wand, Decke usw. ist diejenige Wärmemenge in Watt, die durch 1 m² dieser Wand, Decke usw. hindurchgeht. Gemessen in W/m²*K .
Mit diesen Werten wird der Wärmedurchgangsverlust berechnet.
Die Wärmeleitfähigkeit hängt auch von seiner Rohdichte ab. Je schwerer ein Stoff, desto besser ist die Wärmeleitfähigkeit, je leichter ein Stoff, desto schlechter ist die Wärmeleitfähigkeit.
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| Dämmemde Baustoffe |
0,1 bis max 0,2 W/(mK)
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| Leicht dämmende Baustoffe |
0,2 bis max 0,3 W/(mK)
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| Nichtdämmende Baustoffe |
größer als 0,3 W/(mK)
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| Baustoff |
Rohdichte in kg/m3 |
Wärmeleitfähikeit in W/(m K) |
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Putze, Estriche und Mörtelschichten
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| Kalkmörtel, Kalkzementmörtel |
1800
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0,87
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| Zementmörtel |
2000
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1,40
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| Kalkgipsmörtel, Gipsmörtel |
1400
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0,70
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| Anhydritmörtel |
1400
|
0,70
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| Gipsputz ohne Zuschlag |
1200
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0,35
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| Leichtputz |
1300
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0,56
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| Leichtputz |
700
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0,25
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| Leichtmauermörtel von |
250
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0,10
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| Leichtmauermörtel bis |
1500
|
0,69
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| Zementestrich |
2000
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1,40
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| Magnesiaestrich |
1400
|
0,47
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| Industrieböden |
2300
|
0,70
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| Gußasphaltestrich |
2300
|
0,90
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>> Mit Hilfe des Baukosten-Katalogs lässt sich eine recht verlässliche Kostenschätzung erstellen. Dafür genügt schon eine grobe Erfassung der Massen und Mengen, um Baustandard sowie geplante Baumaßnahmen festzulegen.
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| Holzwerkstoffe |
Rohdichte in kg/m3 |
Wärmeleitfähikeit in W/(m K) |
| Fichte, Kiefer, Tanne |
600
|
0,13
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| Buche, Eiche |
800
|
0,18
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| Sperrholz |
300
|
0,09
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| Sperrholz |
1000
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0,24
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| Zementgebundene Spanplatte |
1200
|
0,23
|
| Spanplatte |
300
|
0,10
|
| Spanplatte |
900
|
0,18
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| OSB-Platte |
650
|
0,13
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| Holzfaserplatte, Harte n. DIN 68750 |
1000
|
0,17
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| Poröse Holzfaserplatte DIN 68752 |
200-30
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0,045-0,056
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| Fußbodenbeläge |
Rohdichte in kg/m3
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DIN EN 12524
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| Gummi |
1200
|
0,17
|
| Kunststoff |
1700
|
0,25
|
| Filzunterlage |
120
|
0,05
|
| Wollunterlage |
200
|
0,06
|
| Korkunterlage |
200
|
0,05
|
| Korkfliesen |
400
|
0,065
|
| Teppich und Teppichboden |
200
|
0,06
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| Linonleum |
1200
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0,17
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| Abdichtstoffe |
siehe auch
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DIN EN 12524
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| Silikon ohne Füllstoff |
1200
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0,35
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| Silikon mit Füllstoff |
1450
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0,50
|
| Silikonschaum |
750
|
0,12
|
| Urethan-/Polyurethanschaum |
1300
|
0,21
|
| PVC-P mit 40% Weichmacher |
1200
|
0,14
|
| Elastomerschaum, flexibel |
60-80
|
0,05
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| Polyurethanschaum (PU) |
70
|
0,05
|
| Polyethylenschaum |
70
|
0,05
|
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